Ideenstudio

Projekte: Springender Sessel || Wohltemperierte 24  

Klicken Sie in das Bild für eine große Ansicht der Slideshow

Prototyp für adäquate Messungen

Adäquate Messungen

 

Adäquate Messungen

 

Adäquate Messungen

 

Adäquate Messungen

 

Adäquate Messungen

 

/ Idee: Vera Lossau /

Entwicklung eines neuen Prototyps für adäquate Messungen

Problematik resp. Projektziel

Es ist grundsätzlich nicht möglich fehlerfrei zu messen. Bei der genauen Längenmessung mit normalen Maßbändern müssen in der Regel noch einige Korrektionen zu dem gemessenen Maß addiert werden, wie die Kalibrierkorrektion.
Temperatur (Ausdehnung/Verkürzung des Materials), Spannkraftkorrektion (Elastizität des Maßbandmaterials) oder Alignementkorrektion (Neigung des Bandes).

Der wahre Wert oder Xw einer Messung kann daher nicht ermittelt werden. -

Fehlerquellen sind Gerätefehler, Umwelteinflüsse wie Temperatur, magnetische Felder etc. und andere Instabilitäten während der Messung; die beim menschlichen Individuum liegenden Fehler werden hier garnicht berücksichtigt.

Bei dem im Projekt vorgeschlagenen Band sind alle diese Faktoren schon integriert.

Auch das Maß, bzw. die Größenangabe ist unsicher.

Zum Begriff: Das Meter (griech. Métron = Maß) ist dabei eine konventionelle Bezeichnung, die auf keinerlei Basis beruht. Man definiert "Meter" als Strecke, die das Licht im Vakuum in einer Zeit von 1/299.792.458 Sekunden zurücklegt. Dies ist heutiger Standard, denn zwischen 1668 und heute wechselten die Meterdefinitionen mehrmals, ebenfalls ein eindeutiger Hinweis darauf, dass das Meter kein genaues Maß repräsentiert.

Aber auch ein internationaler Prototyp eines Maßes wie das Ur-Kilogramm in Paris, ist nachdem man alle anderen Einheiten messen konnte, der Veränderung unterworfen, denn es verliert an Masse. Es gibt zudem noch keine exakt reproduzierbare Definition des Kilogramms.

Die Lösung und die Anwendung:
Das Maßband wird wie üblich zwischen zwei Messpunkten gespannt und reagiert durch Aussdehung. Eine korrekte Messung wird ermöglicht, da in diesem Maßband die Relativitäten integriert sind.

Projekt:

Produktion eines angemessenen Maßbandes aus dehnbarem Gummi.

Die Maßbandanfänge liegen dabei nicht wie üblich am Nullpunkt oder 10cm vom Haltering entfernt, sondern an unterschiedlichen Stellen des Bandes.

Schritte in der Produktentwicklung / Realisierung:

1. Hinzuziehen von Experten

Fuzzy Logik
Der Charakter der Realität ist das Gegenteil von Präzision, immer ein Zwischending inmitten von "wahr" und "falsch", 1 / 0. Alles geschieht mit Unschärfe und mit Zwischenwerten.

Die Fuzzy-Set-Theorie, unscharfe Mengenlehre, von L.A. Zaden entwickelt, scheint sich mit vergleichbarer Problematik zu befassen. Im Zuge der Prüfung eines Produktes würden Interviews / Referenzenvon Theoretikern dieser Richtung eingeholt werden.

2. EU-Richtlinien
Messgenauigkeit wird nach dementsprechenden EU-Richtlinien für verkörperte Längenmaße (73/363/EWG) umgesetzt, eine Richtlinie, welche die Genauigkeitsklassen I bis III einteilt. Für das zu bauende Längenmaß wird eine weitere Klasse mit der Bezeichung X eingerichtet.

3. Historische Bedeutung
Früher wurden zu Maßeinheiten Referenzkörper an öffentlichen Stellen, z.B. an Rathauswänden, präsentiert. Ein wesentlicher Schritt des Projektes wäre, den Prototyp des neuen Urmeters adäquat zu positionieren. Das Rathaus von Schöppingen bietet sich dafür an.

4. Markttest
Mit Physikstudenten, Schülern, Künstlern, Handwerkern. Tests durch Experten mit Silikonverarbeitung, Gießtechniken unter Vakuum, Drucktechniken etc. - Serien im Anschluss

5. Serienproduktion

Über Vera Lossau

1976 born in Haan
1995 Deutsche Schülerakademie, Art History
1996 Abitur
1996-1997 Advanced Level Art and Design, Wirral Metropolitan College Wallasey, G.B.
seit 1997 Kunstakademie Düsseldorf with Prof. Konrad Klapheck and Prof. Magdalena Jetelová
1998-2000 Assistant of Gia Edzgveradze
2002 Meisterschülerbrief (Magdalena Jetelová)
2003-4 M.A. (Postgraduate) Chelsea College of Art & Design, London, GB

Austellungen von Vera Lossau

Group exhibitions
1998 ADM, Gladstone/Victoria, Kanada
1999 Exhibition of Konrad Klapheck class, Handwerkskammer Düsseldorf (Kat.)
Exhibition of Konrad Klapheck class, Bruno-Goller-Haus, Gummersbach
2000 Project M.A.I.S. Kultur-Hochbunker, Cologne
Young City Art, Videoprojection in Cinema-Progammkino, Düsseldorf
Internat. Performance-Kongress Schloss Breulin (Kat.)
Große Kunstaustellung NRW Düsseldorf (Kat.)
2001 Format, Galerie 10.000, Berlin
Trouvailles, von Lintel & Nusser Galerie, München
Arco Madrid, von Lintel & Nusser Galerie, Spain
Project M.A.I.S., Kulturbunker Blochsplatz, Berlin (Kat.)
HinHer, Exhibition of Jetelová class, Plasy, Czech
Grand Canyon, Performance-Event, Museum Bochum
Grosse Kunstausstellung NRW Düsseldorf (Kat.)
2002 Kunstverein Ettlingen, Jetelová class (Kat.)
Arco Madrid, von Lintel & Nusser Galerie, Spain
Little Red Riding Wolf, Galerie Schüppenhauer, Cologne
Project M.A.I.S., Liverpool Biennial, Liverpool, U.K.
Carte Blance a Magdalena Jetelova, Galerie LAB, Strasbourg, F.
Grosse Kunstausstellung NRW Duesseldorf, Kunstpalast (Kat.)
Pret-a-porter, Kunstraum Essen, Essen
2003 Artists of the Year, Kunstraum Essen, Essen
CALENDAR! Studio Tommaseo, Trieste Contemporanea, Trieste, Italy
Artfair Innsbruck, Kunstraum Essen, Oesterreich
Charlie's place, Annelie Juda Gallery/Fordham Gallery, London, GB
Art Frankfurt, mit KV Ettlingen
Blind dates, Kulturmagazin Bochum, Performance Event
Pret-a-poerter, Galerie ART&Henle, Berlin
Galerie EB, Bruexelles, Belgium
"Photography, Video, Mixed Media", Sammlung DaimlerChrysler,
Stadtgalerie Sindelfingen
Paradies, Project M.A.I.S., Berlin Alexanderplatz
Art-fair Koeln, Performances
Art-fair Koeln, Galerie Schueppenhauer
2004 Kleines Affektchen, Museum Bochum, Video/Performance Event
International ThinkTank, Future Academy, Bangalore, India
"my mum is my dad", kunst-raum, Raum für junge Kunst, Essen

planned 2004 Überkurator 1, Trade Apartment (with Daad stipend holders 2004)
"Photography, Video, Mixed Media", Sammlung DaimlerChrysler, Berlin
Paradies, Kunstbunker Tumulka, München

Solo exhibitions

2001 Durchbruch, Henrike Höhn Kunstprojekte, Berlin
2002 Rise & Fall of Sleeping Beauties, Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken (Kat.)
2003 Fantastic New Habits, Kulturmagazin Lothringen, Bochum
planned 2004 Kunstraum Essen
planned 2005 Exhibition with Joseph und Hilde Wilbertz-Stiftung, Mönchengladbach (Kat.)

Sammlungen: DaimlerChrysler Collection
Stipendien: Stipendium of the city of Mönchengladbach (Josef und Hilde Wilberz-Stiftung), 2004


Seite nach oben || Kontakt || Impressum || Sitemap