Ideenstudio

Projekte: Die alltägliche Erschaffung des Ichs || Soundobjekt: HÖRbuch  

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www.pubart.eu

PUBART

 

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/ Idee: S. Wienefoet u. R. Walczyk /

Wo befindet sich Kunst im öffentlichen Raum? Wie wird sie wahrgenommen?
Woran liegt es,dass sie eventuell tagtäglich übersehen wird? Auf welcher Basis wird entschieden wo Kunst hinkommt und wo nicht? Was ist Kunst im öffentlichen Raum? Interessiert es jemanden,ob ich
mich interessiere? Wer gestaltet meinen Umraum?

PubArt ist ein Projekt von ESWEERWE, eine Agentur mit dem Ziel der Demokratisierung der
Gestaltung des öffentlichen Raums.

ESWEERWE durchbricht den eingeschränkten Kreis der öffentlichen-Raum-Gestalter und
öffnet ihn für alle interessierten Bürger, die kulturell gebildet sein können, aber nicht müssen.
Interesse ist das alleinige Zugangsmittel.

WWW.PUBART.EU
PubArt thematisiert die Gestaltung des öffentlichen Raums. Es ist ein offenes Portal mit
und für Kunst im öffentlichen Raum. Es macht Kunst im öffentlichen Raum einer breiten
Öffentlichkeit zugänglich. Das Ziel ist eine Plattform herzustellen auf der sich Jeder, Jede
fundiert eine Meinung bilden kann. Es herrscht das Prinzip der fundierten Meinungsbildung.
Kernmodule von PubArt sind Information und Diskussion.

INFORMATION
Um eine eigene Meinung zu bilden und um fundiert an einer Diskussion über die künstlerische
Gestaltung des eigenen Lebensraums teilnehmen zu können, muss eine Person zunächst erst
einmal wissen, wo sich Kunst im öffentlichen Raum befi ndet. Kunst im öffentlichen Raum
umfasst heute mehr als die repräsentative Brunnenskulptur auf dem Stadtplatz und gibt sich
nicht immer jedem sofort als Kunst zu erkennen. Zentrales Arbeitsmittel der Information ist
die Kartierung.

KARTIERUNG
Die KARTIERUNG ist eine digitale Datenbank, die alle existenten Kunstwerke weltweit umfasst.
Sowohl die gegenständlichen Kunstwerke als auch die Aktionen und Interventionen, die im
öffentlichen Raum statt finden, werden kartiert.
Das Ziel ist die möglichst lückenlose Kartierung. Diese Form der Dokumentation führt zu einer
Archivierung, die gerade für temporäre künstlerische Arbeiten wie Aktionen, Interventionen
von Bedeutung ist, da sie bar jeglicher materieller Präsenz schnell in Vergessenheit geraten.
Die Kartierung in PubArt bietet einen unkomplizierten Zugang zu Kunst im öffentlichen Raum
und gibt einen schnellen Überblick über existente Kunst in einem bestimmten Gebiet oder zu
einer bestimmten Fragestellung (s. Dynamic Data Layer).
Folgende Daten werden in der Kartierung gespeichert: Abbildungen von verschiedenen
Ansichten – Titel Künstler Material Größe – Aufstellungsort und Besonderheiten der näheren
Umgebung – Ortsbezug der Arbeit – Anlass der Aufstellung der Arbeit – Originalaussagen des
Künstlers, der Künstlerin

DISKUSSION
Die Kunst im öffentlichen Raum initiiert einen Kommunikationsprozess über einzelne
Kunstwerke hin zu globalen Fragen der Gestaltung des öffentlichen Raums bis zur Frage nach
der Defi nition von Öffentlichkeit.
Dadurch, dass die Diskussion im Netz statt findet, ist die Äußerung zu bestehender Kunst nicht
mehr nur elitären Kreisen vorbestimmt.

TECHNISCHE UMSETZUNG - PUBART-WIKI
PubArt greift das Prinzip von Wikipedia auf. PubArt nutzt die Technik eines sogenannten
‚Wiki‘s, einer für Jedermann editierbaren Datenbank, die leicht zu durchsuchen und zu
konsumieren ist. Man kann den Datenbestand nach verschiedenen Begriffen durchsuchen und
wird durch interne Verlinkung der einzelnen Artikel untereinander zum Durchstöbern des
Datenbestandes angeregt. Jeder Besucher, jede Besucherin der Seite kann ein Kunstwerk, das
noch nicht enthalten ist, hinzufügen oder einen bestehenden Beitrag zu einem Kunstwerk
erweitern bzw. verändern. Um den Standort der Arbeit im realen Kontext betrachten zu
können, ist jedes Kunstwerk mit GoogleEarth verknüpft, so dass bei Anklicken GoogleEarth
geöffnet wird und der Interessierte zum Standort der künstlerischen Arbeit ‚fl iegt‘.
Indem jeder einen Eintrag schreiben kann, entsteht ein Wissen der Allgemeinheit, das
wiederum der Allgemeinheit zur Verfügung steht und dessen Richtigkeit durch das Kollektiv
der Nutzer gewährleistet wird. Weder Fachsprache noch teure Publikationsmedien schließen
die breite Öffentlichkeit aus. Für persönliche Meinungen, Anregungen und Hinweise steht den
Benutzern ein PubArt-Forum zur Verfügung.

Downloads:
PDF Überblick u. Details zu PUBART Größe:2.56 MB


Über S. Wienefoet u. R. Walczyk

Silvia Wienefoet

1975 geboren in Gronau/Westf.
1996 - 2000 Kunst- und Germanistikstudium an der Universität Dortmund.
Graphik bei Bernhard Balkenhol 2002-2005 Studium der Freien Kunst an
der Kunstakademie Münster. Klasse Timm Ulrichs
2004 Oberbayerischer Förderpreis für Nachwuchskünstler
2005 Entsorgungspark für funktionslose Kunst im öffentlichen Raum.
Offener Ideenwettbewerb. Kunstverein Hildesheim. 3. Platz

Ralph Walczyk

1973 Oktober geboren und aufgewachsen in Straubing / Bayern
1997 1995-1997 Ausbildung zun Graphikdesigner bei IDG-Communications.
2000 1996-2000 Gründung und Leitung der Marketing- und Neue Medienagentur "nbsp".
1997-2003 Studium der Architektur an der Technischen Universität München.
1999-2003 Künstlerische Mitarbeit bei Prof. Dietmar Tanterl, Bildhauer.
2000-2004 Lehrstuhl für Baurealisierung und CAAD. Lehrende- und Forschende Tätigkeit.



Austellungen von S. Wienefoet u. R. Walczyk

Silvia Wienefoet / Ausstellungen:

Ausstellungen (Auswahl):
2005 Kunstverein Hildesheim. Entsorgungspark für funktionslose Kunst im
öffentlichen Raum. Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse.
(GA/Hildesheim)
Kunstverein Ingolstadt. Wer war das. Timm Ulrichs und seine Klasse an
der Kunstakademie Münster 1972 bis 2005. Dreharbeiten. (GA/Ingolstadt/
Katalog)
Kunsthalle Recklinghausen. Wer war das. Timm Ulrichs und seine Klasse
an der Kunstakademie Münster 1972 bis 2005. Malerei. Dreharbeiten (GA/
Recklinghausen/Katalog)
Kunsthaus Wismar. weit hergeholt. Klasse Timm Ulrichs. Zeichnungen „so
wichtig". (GA/Wismar)
Ehemaliges Kaufhaus Urban. Kunsthorten. Installation (GA/Dortmund)
2004 Städt. Museum Bergkamen. Die Künstler sind anwesend.
Zeichenobjekte (GA/Bergkamen)
Hagenring Galerie. Druckknopf. Wandarbeit/Dreharbeiten (EA/Hagen)
Lichthof Köln. Eigenkapital. Wandarbeit (PA/ Köln)
Gut Opherdicke. Experimental Link. Zeitgleich. Zu Gast beim BBK.
Wandarbeit (GA/Unna/Katalog)
2003 „L'art pour Laer", Photographie (GA/Laer)
2002 Probsteikirche. Das Heilige. Rauminstallation (GA/ Bochum/Katalog)
2001 Ehemaliges Kaufhaus Brinkmann. Bundespresseball. Malerei
(GA/Bochum)
TCC. In Auseinandersetzung mit Christine Mohwinkel. Zeicheninstallation
(PA/Dortmund)
2000 Stadt. Museum Gelsenkirchen. Nominierung für den Karl Schwesig
Preis. Zeicheninstallation (GA/Gelsenkirchen/Katalog)
U-Bahnstation Stadtgarten. Installation (GA/Dortmund/Katalog)


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